Der Privatinvestor Langfrist-Aktie

 

Fata Morgana

Der trügerische Schein der Start-ups


Die Finanzindustrie ist oft gar nicht so anders als die Modebranche. Jede Saison wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Wie um die Jahrtausendwende auch sind es aktuell erneut Technologiewerte und Start-ups, die großen Reiz auf private und institutionelle Anleger ausüben.

Seit ein paar Jahren setzen auch immer mehr Politiker, Akademiker und Journalisten Hoffnung in die jungen Unternehmensgründer. Start-ups befinden sich in einer Hausse, die an die Hochstimmung der Dotcom-Blase erinnert.

 

Experimentierende Unternehmer

Diese kreativen Gründungen können wir definieren als unternehmerische Lernversuche mit dem Ziel, skalierbare Geschäftsmodelle zu entdecken. Sie entziehen sich jedoch den meisten herkömmlichen Methoden der Unternehmensbewertung.

Leider dominieren zahlreiche Missverständnisse und Verzerrungen dieses Feld junger Skalierversuche. So ist das grundlegende Versprechen, jungen Menschen, denen in Europa der Eintritt ins Berufsleben zunehmend schwerfällt, durch die Förderung der Gründung von Unternehmen Beschäftigung zu verschaffen, eine Täuschung – auch auf Seiten des Gesetzgebers.

 

Erfolgloser als vermutet

Scott A. Shane, Professor an der Weatherhead School of Management beschäftigt sich seit rund zwei Jahrzehnten mit der US-amerikanischen Start-up-Kultur. In seinem Buch „The Illusions of Entrepreneurship. The Costly Myths That Entrepreneurs, Investors, and Policy Makers Live By“ weist er nach, dass gut bezahlte Arbeitsplätze, die voll besteuert und versichert sind, eher durch Erweiterung von Konzernen als durch Neugründungen enstehen. Seine empirischen Daten zeigen selbst für die USA ein erschreckendes Missverhältnis: Durchschnittlich 43 Unternehmensgründungen sind nötig, um letztlich neun Arbeitsplätze zu schaffen, die länger als zehn Jahre Bestand haben. Das liegt vor allem an der hohen Quote des Scheiterns von Neugründungen.

 

 

Ein Fünftel der Start-ups werden in den USA bereits nach einem Jahr aufgegeben, in Europa ein Viertel. Nur 45 Prozent überleben fünf Jahre, nur 30 Prozent zehn Jahre. Ein Fünftel der Unternehmer bleibt für immer in der Start-up-Phase stecken, das heißt, das Unternehmen kommt nie über das Versuchsstadium hinaus und stellt eher ein teures Hobby dar. 70 Prozent der Unternehmer, deren Unternehmen bis dahin überlebt haben, schätzen nach vier Jahren ihre Unternehmensgründung als nicht erfolgreich ein. Nur ein Drittel aller Kleinunternehmen wirft überhaupt jemals mehr als 10.000 Dollar jährlichen Profit ab.

 

Skalieren ist auch das Hebeln von Risiko

Skalierversuche haben oft den Charakter von Wetten, die entweder großen Gewinn oder Totalverlust bedeuten. Andererseits ist Skalierung die Voraussetzung für zusätzliche Arbeitsplätze, da nur hochskalierte Produktivität die nötige Rentabilität erzeugen kann. 

Nichtskalierende Unternehmen von Selbständigen, etwa Handwerkern, bieten nur wenig Beschäftigungspotenzial – weisen aber auch ein wesentlich geringeres Verlustrisiko auf. Die spezifische Förderung von Start-ups als Beschäftigungspolitik darzustellen, ist also ein großer Irrtum. 

Start-ups sind gute Lernerfahrungen. Sie sind konkrete Umsetzungs- und Problemlösungsversuche und haben daher viel Potenzial, die Welt zu bereichern und das Leben der Mitmenschen ein wenig zu verbessern.

 

 

Wirtschaftspolitischer Nebel

Wirtschaftspolitiker nahezu aller Parteien nutzen Start-ups in diesen Tagen gerne als Projektionsfläche für reine Symbolpolitik. Doch dies schadet dem realen Unternehmertum. Mittlerweile sind Subventionen für die Gründung von Unternehmen schon so sehr die Regel, dass die erste Frage von potenziellen privaten Investoren an ein junges Unternehmen oft ist, ob schon alle Förderungen abgegriffen wurden. Ohne diesen staatlichen Hebel, der wettbewerbsverzerrend wirkt, wollen immer weniger Investoren privates Kapital riskieren. 

Subventionen vernebeln jedoch den Blick auf fundamentale Geschäftsdaten. Investoren, ganz gleich wie hoch ihr Budget ist, werden von Preis- und Kurssteigerungen angezogen wie die Motten vom Licht. Das liegt in unserer menschlichen Natur.

 

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Aus der Aktiengeschichte lernen

Doch mit etwas Rationalität und einem klaren Blick auf die Börsenhistorie lassen sich Trugschlüsse vermeiden. Nachdem der Neue Markt vielen in den Jahren 1998 und 1999 phantastische Gewinne bereitet hatte, sprangen viele im Jahr 2000 auf dem Höhepunkt auf – und erlebten dann den großen Absturz. Im Jahr 2004 wurde der Neue-Markt-Index (NEMAX) von der Deutschen Börse still und heimlich beerdigt. Zu peinlich war wohl die Erinnerung an nie mehr einzuholende Höchststände und zu kümmerlich die Reste der einst so hoch gehypten Unternehmen.

 

 

Perlen gibt es immer wieder

Einige wenige NEMAX-Unternehmen haben sich aber heute phänomenal entwickelt: zum Beispiel United Internet, die seit Börsenstart 1998 um den Faktor 22, seit dem Höchststand aus dem Jahr 2000 immer noch um den Faktor 5 und seit dem Tiefstand von 2003 um den Faktor 50 gestiegen sind. Oder CTS Eventim: seit dem Start im Jahr 2000 verzehnfacht und seit dem Tiefstand im Jahr 2003 um den Faktor 150 gestiegen. Aus 10 000 Euro im Jahr 2003 wären also 1,5 Millionen geworden. DAS sind die Investments, von denen man träumt. Und schon im Jahr 2000 hätte man mit etwas Sachkenntnis vielleicht eher United Internet als die später abgestürzten Börsenstars EM.TV oder Intershop wählen können.

 

Entscheidend ist, zwischen Preis und Wert zu differenzieren

„Der Kurs ist der Preis, den Sie für eine Aktie zahlen, dafür bekommen Sie einen Wert“, sagt US-Superinvestor Warren Buffett („Price is what you pay, value is what you get“). War die Aktie der Deutschen Telekom zum Beispiel die 14,57 Euro wert, die sie zum Börsengang am 18. November 1996 kostete? Oder die 103,50 Euro, die sie kurzzeitig am 6. März 2000 zum Höhepunkt der Internetblase kostete? Oder die 8,16 Euro vom 25. Mai 2012? Von Ausgabekurs bis zum Jahr 2012 wäre das ein Kursverlust von 40 Prozent. Wenn Sie Preis und Wert nicht auseinanderhalten können, dann werden Sie wahrscheinlich Geld verlieren. So ging es vielen Telekom-Aktionären. 

Die Telekom-Aktien kosteten bei der Ausgabe der dritten Tranche am 19. Juni 2000 immerhin noch 66,50 Euro. Diejenigen, die glaubten, sie könnten im Vergleich zu den Höchstständen vor einigen Monaten nun zu einem Schnäppchenpreis einsteigen, sahen sich bitter enttäuscht. Bis zum Tiefpunkt im Mai 2012 verloren die Aktien fast 90 Prozent ihres Wertes.

 

 

Der Hype um Start-ups und junge Wachstumswerte hat auch Auswirkungen auf das weite Feld der passiv gemanagten Fonds

Von der ursprünglichen Idee des passiven Fonds, als einfache und transparente Produkte die weltweiten Börsenbarometer nachzubauen, hat sich die Branche mittlerweile meilenweit entfernt. Es gibt so spezielle und oft unsinnige Indizes, dass die darauf aufbauenden passiven Fonds für die meisten Privatanleger völlig ungeeignet sind.

Ein besonders seltsamer Index ist der German Entrepreneurial Index (GEX): Was gut klingt, erweist sich bei näherem Hinsehen als ziemlich unsinnig. Der GEX existiert seit 2004 und enthält Aktien von Unternehmen, die von ihren Eigentümern geführt werden. Die Eigentümer müssen über zumindest 25 Prozent und dürfen über maximal 75 Prozent der Aktien verfügen sowie müssen im Vorstand und Aufsichtsrat maßgeblich vertreten sein.

Aber wehe, das Unternehmen ist zu alt: Die Mitgliedschaft im GEX ist an die Kapitalmarktzugehörigkeit geknüpft. Ist das Unternehmen länger als zehn Jahre börsennotiert, fliegt es aus dem Index. So verknüpft dieser Index die gute Eigenschaft von Unternehmer-/Eigentümer-Führung mit der eher schlechten Eigenschaft junges/unreifes Unternehmen/Start-up. Wenn keine Börsengangstimmung herrscht, leert sich der Index automatisch.

Aus meiner Sicht ist das für Anleger ein vollkommen unsinniger Index, der vor allem die Interessen der Finanzbranche bedient. Ich investiere auch gerne in inhabergeführte börsennotierte Unternehmen. Je älter, desto besser.

 

Lassen Sie sich nicht blenden vom schönen Schein

Vom begeisternden Marketing hin zu echtem Wachstum und realem Mehrwert ist es ein weiter und steiniger Weg. Am langen Ende zählen für uns Investoren immer die langfristigen Zahlen. Nur wenn ein Unternehmen über einen langen Zeitraum ein interessantes Geschäftsmodell erfolgreich umsetzen kann, rückt es für mich als Value Investor in den Fokus.

 

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Auf gute Investments,

Ihr

Max Otte

 

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Investieren kann anstrengend sein...

Doch Angst vor dem Einstieg an der Börse ist übertrieben. Wenn Sie ein paar einfache Tipps befolgen, werden Sie sich um Ihr Portfolio weniger Sorgen machen müssen.

Die 10 wichtigsten Regeln für Ihr Aktien-Investment

1. Kaufen Sie nur, was Sie verstehen!

Sie müssen ein gutes Verständnis des Geschäfts haben, in dem Sie investieren möchten und Sie müssen in der Lage sein, leicht zu erklären, warum es als eine gute Investition betrachtet wird. Vermeiden Sie Investitionen in undurchsichtige oder komplexe Ideen, die Sie nicht verstehen.


2. Investieren Sie nicht Ihr gesamtes Vermögen!

Sie sollten immer genügend Geld auf Ihrem Bankkonto haben, um Ihren täglichen Bedarf und alle Notfälle zu decken, wie z. B. unerwartete Autoreparaturen oder Arbeitsplatzverluste. Mit einer Notfallreserve sind Sie nicht gezwungen, Ihr Sachvermögen unerwartet zu verkaufen, wenn Sie dringend Geld brauchen.


3. Diversifizieren Sie Ihr Portfolio!

"Risikostreuung ist ein Schutz vor Ignoranz", sagt Buffett. Legen Sie also nicht alle Eier in einen Korb.

4. Denken Sie langfristig!

Hin und her macht Taschen leer. Es ist von großer Bedeutung, dass Sie sich auf die Akquisition von Unternehmen mit langfristigem Potenzial zu konzentrieren und genügend Zeit für die Umsetzung ihrer Strategien einplanen. Kurzzeitige Preisschwankungen sind in der Regel nichts weiter als störender Lärm: Ignorieren Sie diese also. 

5. Haben Sie keine Angst vor Verlusten!

Sogar die besten Anleger haben schon sehr schlechte Entscheidungen getroffen. Auch Sie werden ein paar Verlustträger in Ihrem Portfolio haben. Lernen Sie, damit zu leben. Und vergessen Sie nicht: Sie können nur 100 % von Ihrer Investition verlieren, aber Ihre Gewinne können viel höher sein.

6. Weinen Sie nicht verpassten Chancen hinterher!

Sie können an der Deutschen Börse mehr als 1.000 verschiedene Aktien kaufen und verkaufen und noch viel mehr an anderen Börsen. Sogar professionelle Anleger können nicht allen Aktien folgen – also ist es eine sichere Annahme, dass Sie ein paar Chancen verpassen werden. Doch statt sich über die Erfolgsaktien, in die Sie nicht investierst haben, aufzuregen, sollten Sie die Gewinner in Ihrem Portfolio feiern. Und erinnern Sie sich stets daran, dass viele Unternehmen den Wert für ihre Aktionäre über viele Jahre erhöhen werden. Das heißt für Sie: Sie haben die Gelegenheit nicht unbedingt verpasst, nur weil Sie die Aktie nicht am tiefsten Punkt gekauft haben.

7. Vermeiden Sie „Market Timing“!

„Tief kaufen, hoch verkaufen“ klingt wie das wichtigste Anleger-Grundprinzip, aber wenn Sie versuchen, den besten Zeitpunkt zu erwischen, um Aktien zum tiefsten Preis zu kaufen und zum höchsten Preis zu verkaufen, werden Sie meistens scheitern. Die meisten Fälle, in denen Sie den perfekten Zeitpunkt nicht gefunden hast, werden einen schlechten Nachgeschmack hinterlassen, selbst dann, wenn Sie mit Ihrer Investition unter dem Strich Geld verdient haben.
In jedem Fall machen Sie sich zu viele Sorgen. Sie sollten nicht versuchen, den perfekten Zeitpunkt zu finden. Vielmehr sollten Sie sich daran erinnern, dass Sie ein langfristiger Investor und kein Daytrader sind.

8. Sie sollten keine Aktien leerverkaufen!

Der Leerverkauf bedeutet: Sie verpflichten sich, eine Aktie in der Zukunft zu einem vereinbarten Preis zu verkaufen, auch wenn Sie diese Aktie heute gar nicht besitzen. Sie gehen grundsätzlich eine Wette gegen das Unternehmen ein und nehmen an, dass der Aktienpreis fallen wird.
Es gibt zwei Probleme bei dieser Strategie:
a. Wenn der Aktienpreis auf Null fällt, ist Ihr maximaler Gewinn der Verkaufswert. Ihr Verlustpotenzial ist jedoch unbegrenzt, falls der Aktienpreis stark steigt.
b. Es ist sehr viel gesünder, den Erfolg eines Unternehmens anzufeuern anstatt dessen Misserfolg.

9. Investieren Sie kein geliehenes Geld!

Wenn Sie Ihre Investitionen durch ein Margin-Konto finanzieren, investieren Sie im Grunde geliehenes Geld – also Geld, das Sie gar nicht besitzen. Wenn alles gut geht, kann die Hebelwirkung Ihre Buchgewinne zwar erhöhen. Doch wenn Ihre kreditfinanzierte Anlage Verluste macht, kann es sein, dass Sie mehr Geld auf das Konto überweisen oder andere Investitionen verkaufen müssen, um diese Verluste zu finanzieren.

10. Ignorieren Sie die Finanznachrichten!

Finanzmedien sind berühmt-berüchtigt für ihre kurzfristige Sicht. Ein Unternehmen wird ein Tag aufgrund guter Nachrichten bejubelt und eine Woche später wird es aufgrund von schlechten Entwicklungen angegriffen. Fernsehanalysten raten heute zum Kauf einer Aktie basierend auf der aktuellsten Chart-Analyse; morgen wollen sie die gleiche Aktie verkaufen, weil sich die Diagramme geändert haben.
Wenn Sie den Medien zu sehr folgen, kann es passieren, dass Sie sich in diesem kurzfristigen Zirkus verlieren und es viel schwieriger wird, den oben aufgelisteten Regeln zu folgen. Lesen Sie also lieber Bücher zum Thema Value Investing statt täglicher Finanznachrichten.

 

Entscheidend ist, dass Sie langfristig investieren!

Dazu noch ein kurzes Beispiel: Wenn Sie 1970 als junger Berufseinsteiger begonnen hätten, jeden Monat 100 DM (50 EUR) in den DAX zu investieren, hätten Sie bis heute rund 29.300 EUR eingezahlt, könnten heute allerdings mit einem Gesamtvermögen von 323.000 EUR in den Ruhestand starten.

Beispiel-Chart Langfrist

Der Privatinvestor Langfrist-Aktie ist Ihr Kompass durch den Aktiendschungel!
Finden Sie mit Hilfe von Max Otte die besten Aktien für Ihr Portfolio.

Der wichtigste Vorteil jedoch, den das regelmäßige Besparen einer Langfrist-Aktie bietet, hört auf den Begriff Cost-Average-Effekt.

Investieren Sie Teile Ihres Einkommens über viele Monate und Jahre in einen von Max Otte und seinem Team empfohlenen Titel, werden Sie in Zeiten niedriger Kurse mehr Wertpapiere und in Zeiten hoher Kurse weniger Wertpapiere kaufen.


Die an Börsen so typischen und teils nervenaufreibend hohen Kursschwankungen werden auf diese Weise abgefedert. Risiken werden reduziert. Durch regelmäßige Einzahlungen über einen langen Zeitraum kaufen Sie Ihre Aktien oder Fondsanteile zu einem relativ günstigen Durchschnittskurs.

 

Demgegenüber könnten Sie zwar, falls Sie eine größere Geldsumme auf einmal investieren, einen günstigen Zeitraum erwischen und dementsprechend von steigenden Kursen profitieren. Auf der anderen Seite steigt mit einer solchen Großanlage aber auch das Risiko eines zu teuren Einstiegs. Wenn die Kurse fallen, werden Ihre Verluste umso größer.

 

Nicht von ungefähr freuen sich erfahrene Investoren über Kursrückschläge. Diese sind wunderbare Gelegenheiten, um gute Wertpapiere zu günstigen Preisen zu kaufen. Mit einem Sparplan werden Sie automatisch von diesen Gelegenheiten profitieren, ohne dass Sie jeden Tag die Börsennachrichten verfolgen müssen.

Als Experte für wertorientierte Kapitalanlage (Value Investing) und dreifacher Börsianer des Jahres macht Prof. Dr. Max Otte seit Jahren vor, dass es möglich ist, mit einfachen und nachvollziehbaren Investmentprinzipien den Markt langfristig zu schlagen.

Max Otte

Ihr Vorteil: Der Privatinvestor Langfrist-Aktie spart Ihnen viel Zeit. Max Otte und sein Team übernehmen für Sie die Analyse von Unternehmen.
Dabei gehen Sie nach einem klaren System vor. Folgende Fragen sind elementar:

  1. 1. Ist das Unternehmen weltbekannt und besitzt eine einprägsame und etablierte Marke?
  2. 2. Decken die Produkte die täglichen Bedürfnisse des Kunden und werden regelmäßig erworben? Konzentriert sich das Unternehmen auf sein Kerngeschäft?
  3. 3. Kann das Unternehmen seine Branche dominieren?
  4. 4. Bewegt sich das Unternehmen in einer Branche, deren Dynamik überschaubar erscheint und dennoch ein gutes Wachstumspotential hat?
  5. 5. Wird das Unternehmen von einem erfahrenen Manager und im Interesse der Anleger (Inhaber) geführt? Gibt es langfristige Beteiligungen von Ankeraktionär und Management? Ist das Vergütungssystem des Managements am nachhaltigen Unternehmenserfolg orientiert?
  6. 6. Sind Bruttomarge und Nettomarge hoch? Insbesondere höher als der Branchendurchschnitt?
  7. 7. Steigerte das Unternehmen seinen Nettogewinn über die letzten zehn Jahre kontinuierlich?
  8. 8. Konnte das Unternehmen einen Nettogewinn in jedem der vergangenen zehn Jahre erwirtschaften? Erzielt das Unternehmen auf die einbehaltenen Gewinne eine ausreichende Rendite?
  9. 9. Erwirtschaftet das Unternehmen einen hohen operativen Cashflow, und ist die Sachinvestitionsquote gering?
  10. 10. Hat das Unternehmen eine hohe Eigenkapitalrendite und einen hohen Eigenkapitalanteil?
  11. 11. Bewertung von Königsunternehmen: Welcher Preis ist angemessen?

Prof. Dr. Max Otte und sein Team übernehmen für Sie die qualitative und quantitative Analyse. In Der Privatinvestor Langfrist-Aktie finden Sie dann solide Aktien herausragender Unternehmen:


Das Fundament Ihres Portfolios!

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